Trommler

Neulich haben sie im Fernsehen gebracht, dass dieses Facebook da die Welt gar nicht richtig abbildet. Jetzt ist es also raus. Sogar das haben sie rausgekriegt, obwohl das eigentlich gar nicht möglich ist. Was im Facebook steht, oder das, was wir dort zu sehen kriegen, bestimmen nämlich die Maschinen. Die heißen Algorithmen und wohnen auch im Internet. So ist das nämlich. Alles Lug und Trug. Auf nichts ist mehr Verlass. Ich bin aber schon vor einiger Zeit dahinter gekommen, als das Facebook mich ständig davon abhalten wollte, das Trockene zu verlassen, weil es nämlich regnen würde. Aber dann regnete es gar nicht. Jedenfalls nicht dort, wo ich unterwegs war. Damals hatte ich mir angewöhnt, einfach einen Blick aus dem Fenster zu werfen, statt mich auf das Facebook zu verlassen. Seitdem mache ich das so. Genau genommen habe ich auch noch niemanden getroffen, der sein Weltbild aus dem Facebook hat. Aber es scheint diese Leute ja irgendwo zu geben.

Es könnte allerdings auch sein, dass sie im Fernsehen deswegen so hinter dem Facebook her sind, weil sie bis vor zwanzig Jahren noch mit der Zeitung alleine für das Weltbild zuständig waren. Was sie besonders wütend macht, ist, dass es die kleinen Algorithmen offensichtlich viel leichter schaffen, die Menschen hinters Licht zu führen. Da haben sie sich Jahrzehnte lang als echte Menschen Tag für Tag abgerackert und nun so etwas! Wobei ich nicht glaube, dass Dr. Guido Knopp ein echter Mensch ist. Aber er wohnt eben im Deutschen Fernsehen und die Algorithmen wohnen im Internet. Das ist der Unterschied! Eigentlich ist ja das Fernsehen schon eine ganze Weile dabei, ins Internet umzuziehen. Oder besser wird das Fernsehen vom Internet verschluckt, wie von einem schwarzen Loch. Wenn es einmal drin ist, kann es nie wieder hinaus, die Algorithmen übernehmen die Herrschaft und Guido Knopp hat dann nichts mehr zu sagen.

Ich finde das nicht besonders schade. Es ist doch schön, aus dem Internet zu erfahren, wofür ich mich so interessiere. Manchmal weiß man es ja wirklich nicht so genau. Wie auch immer: Der ganze Quatsch hat nach wie vor einen Knopf dran. Man kann es einfach abschalten. Ich mache das manchmal bei Gewitter und diesen Sommer gibt es sehr viele Gewitter. Dann ist es auf einmal sehr still und ich kann den Trommler in mir drin wieder hören. Dann singen wir zusammen, ganz leise, und ich weiß wieder ganz genau, worauf ich mich verlassen kann.

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Warum es Gott gar nicht geben kann

Ich war am Sonntagvormittag einmal kurz auf meinem Balkon. Zum Glück ist es am Sonntagvormittag normalerweise so hell, dass man nicht in den Weltraum gucken kann. Sonst hätte ich vielleicht gesehen, mit welcher Geschwindigkeit mein Balkon so durch den Weltraum fliegt. Ich merke es nicht, weil die Balkone der Nachbarn mit derselben Geschwindigkeit unterwegs sind, aber eigentlich müsste mir schlecht werden. Darum bin ich lieber wieder hineingegangen. Ob Erdogan auch über so etwas nachdenkt? Menschen, die viel Macht haben, haben vielleicht nicht so viel Zeit zum Nachdenken. Darum müssen sie sich erst mühsam daran gewöhnen, wenn sie doch mal dazu kommen.

Ich war einmal Bausoldat in einer Luftverteidigungsdivision und der Kommandeur war ein General. Einmal wurde ich zu ihm befohlen. Bausoldaten mussten keinen Eid leisten sondern ein Gelöbnis ablegen. Entscheidend war die Teilnahme. Da wurde das Gelöbnis dann verlesen und die Soldaten sollten sagen: „Das geloben wir.“ Oder so ähnlich. Ich hatte das nicht gesagt. Das musste man nicht, aber es war aufgefallen, darum musste ich zum Boss. Der General hatte ein riesengroßes Büro und war sehr freundlich. Ich stand damals auf Uniformen und ich fand den General toll. Dann wollte er wissen, warum ich nichts gesagt hatte. Ich sagte, dass ich an Gott glaube und das betreffende Gelöbnis an einen Staat oder so was nicht angemessen fand. Dann erzählte mir der General vom Fliegen. Er sei schon oft dort oben gewesen und viele andere auch. Die Genossen Gagarin und Jähn wären sogar im Weltraum gewesen und niemand hätte Gott gesehen. Darum könne es ihn gar nicht geben.

Ich weiß nicht mehr, was ich daraufhin erwidert habe, aber der General hat wirklich so argumentiert. Ich glaube, er hat es auch wirklich so gemeint. Er war nicht böse, nur das Nachdenken war für ihn ungewohnt. (In Wirklichkeit war er zu dem Zeitpunkt auch noch Oberst – aber General hört sich besser an.) Bei Erdogan liegen die Dinge natürlich ganz anders. Zum Nachdenken kommt er aber bestimmt auch nicht oft. Darum ist ihm nicht ständig klar, mit welchem Affenzahn die Türkei durch den Weltraum rast. Damit ist er nicht allein. Es gibt eine ganze Menge Weltenlenker, die sich von der Welt, die sie lenken keinen annähernd zutreffenden Begriff machen können. Wenn sie es öfter mal versuchen würden, würden sie wahrscheinlich erst mal einen Schreck bekommen und dann vielleicht etwas vorsichtiger werden. Aber leider haben sie viel zu wenig Zeit, um sich den Weltraum anzuschauen; und schon gar nicht, um lange darüber nachzudenken. Schade eigentlich.

Bewußter vergessen

Wie durch ein Wunder denke ich neuerdings beim Einkaufen immer an den Flaschenbon. Das ist äußerst seltsam, denn meistens lege ich die leeren Flaschen morgens in den Automaten, stecke den Bon dann ein, mache meine Termine und gehe danach, quasi auf dem Nach-Hause-Weg, einkaufen. Ich vergesse alles andere, unter anderem, was ich einkaufen wollte. Aber immer gerade noch rechtzeitig fällt mir der Flaschenbon ein. Ich finde das schön. Außerdem ist es wichtig für das Selbstwertgefühl. Wenn ich zu Hause meine Einkäufe auspacke, von denen ich meistens absolut nichts verwenden kann – und dann auch noch die nicht eingelösten Flaschenbons in der Brieftasche finden würde – ich könnte mir beim Rasieren nicht mehr in die Augen sehen. Aber so schlimm ist es ja zum Glück nicht und ich rasiere mich weiterhin regelmäßig. Darüber hinaus ist es ein Segen, alles zu vergessen. Das muss man erst mal können.

Weil ich das nicht konnte, habe ich mal angefangen, diese Texte zu schreiben. Dabei musste ich mich gedanklich mit irgendeinem beliebigen Thema beschäftigen. Es durfte nur nichts mit der Arbeit zu tun haben. Wenn der Text fertig war, hatte ich die Arbeit vergessen. Das war damals wirklich körperlich spürbar: Im Kopf ging ein Knoten auf. Nachdem ich mir mein Hirn kürzlich einmal unfreiwillig ordentlich durchgeschüttelt habe, brauche ich das nicht mehr. Wenn ich längere Sätze anfange, vergesse ich unterwegs, worauf ich hinaus wollte. Das war allerdings auch schon vor meinem Unfall so. Aber damals war mir das keineswegs bewußt, weshalb meine Ansprachen teilweise einfach nur bizarr wirkten und auf die Dauer ermüdeten. Es scheint nun so zu sein, dass ich nicht viel mehr vergesse als früher, dies aber viel bewußter tue.

Vergessen ist ein Segen. Was ich nicht vergessen will, vergesse ich auch nicht. Alles andere belästigt mich nicht mehr. Beim Verlassen der S-Bahn, grüßte mich unlängst ein Bahnsteigarbeiter. Ich grüßte zurück. Wer war das? Woher kennt er mich? Vergessen. Das ist nicht schlimm. Man muss nur höflich bleiben und trotzdem grüßen. Vielleicht kannte er mich ja auch gar nicht und war selbst einfach nur höflich? Natürlich vergisst man nichts. Niemand kann das. Das Gehirn wertet und gewichtet nur unterschiedlich. Bei mir sind die Prioritäten verrutscht, zu meinem Vorteil, wie ich glaube. Ich wünsche mir, dass das so bleibt. Was ich eigentlich schreiben wollte, habe ich vergessen. Und das ist gut so!

Reblog: Nichts existiert

Der türkische Staatspräsident Erdogan setzt die juristische Verfolgung des Fernsehmoderators Jan Böhmermann fort. Erst hatte ein deutsches Gericht die Verbreitung von Teilen des Gedichtes untersagt, jetzt soll das ganze Gedicht auf den Index. Es ist relativ klar, wie das weitergeht. Als nächstes wird der Fernsehsender verfolgt und verboten, der Jan Böhmermann beschäftigt. Dann wird ein deutsches Gericht auf Antrag von Erdogans Anwalt die Bundesrepublik Deutschland in einer einstweiligen Verfügung verbieten. Den Einwand, dass die Bundesrepublik Deutschland ja nur als Satire gedacht war, lässt es nicht gelten. Schließlich wird Erdogan mit Hilfe verschiedenster Gerichte auf dem gesamten Erdball die ganze Welt und auch das Universum verbieten lassen und schwebt dann ganz allein im Nichts. Diesen Zustand sagt der metaphysische Solipsimus voraus: Nichts existiert außerhalb des eigenen Bewusstseins. So gesehen ist die ganze Welt mit uns allen nur im Bewusstsein Erdogans vorhanden, ja, so gesehen sind wir alle Erdogan. Auch Böhmermann ist niemand anders als Erdogan.

Natürlich hätte man sich das anders gewünscht. Zumindest doch, dass es wirklich das eigene Bewusstsein wäre, das da nur allein existiert. Jetzt hat man gar nichts Eigenes mehr und soll nur ein Teil von diesem Erdogan sein. Das kann man nicht akzeptieren. Das wollen wir doch mal sehen, ob man aus diesem Erdogan nicht herauskann und ob da draußen wirklich nichts weiter existiert. Es wird einfach höchste Zeit, dass wir von Erdogan freikommen, denn spätestens, wenn er herausfindet, dass er sich nur selbst verbieten lassen muss, um endlich Ruhe zu haben, wäre es auch mit uns vorbei.

Andererseits gibt es keinen Grund zur Hektik, denn in dem Moment, da ich dies nur denke, denkt es ja auch Erdogan. Wenn der metaphysische Solipsismus einmal eingerichtet ist, spart man sich also einen Haufen Aufwand. Man braucht keine Nachrichtendienste mehr, denn alles, was gedacht wird, denkt man ja selbst. Schlussendlich kommt man also darauf, dass sich Erdogan auch das Gedicht „Schmähkritik“ ausgedacht hat. Das ist gar nicht so abwegig. Ich habe mir mal ein Diktat ausgedacht, dass ich in dreißig verschieden-fehlerhaften Versionen in dreißig reale Hefte von dreißig ausgedachten Schülern schrieb. Mir ging es in dem Experiment vor allem darum, das Arbeits- und Lebensgefühl meiner Grundschullehrerin nachzuempfinden. Ein paar Hefte waren dabei, da konnte man nur ein „Ungenügend“ drunter schreiben und den Kopf schütteln. So geht es auch Erdogan mit seinem Gedicht. Schämen, soll er sich, der Lümmel!

Veröffentlicht: 5.7.2016

Unter Menschen

Es ist nicht ganz einfach, sich selbst zu erkennen. Man sieht sich ja nicht. Jedenfalls sieht man sich nicht so, wie einen die anderen sehen. Man will ja auch irgendwie dazugehören und schnell glaubt man, man wäre wie sie. Damit kann man aber gründlich daneben liegen. Tante Hannelore hat zum Beispiel wieder einen Vogel. Es ist diesmal eine junge Krähe. Aber dieses entscheidende Detail bleibt dem Vogel vorenthalten. Er weiß einfach nicht, dass er eine Krähe ist. Er weiß nicht mal, dass er ein Vogel ist, denn er lebt mit zwei Katzen zusammen. Also stolziert er über den Boden und ernährt sich von Katzenfutter. Der Vogel wird glauben, er sei auch eine Katze. Was die Katzen über ihn denken, behalten sie für sich. Ich laufe unter Menschen herum und kaufe im Supermarkt ein. Bin ich deswegen schon ein Mensch? Ich könnte etwas völlig anderes sein, aber irgendwie bin ich unter die Menschen geraten und nun werde ich niemals mehr fliegen. Ich komme gar nicht auf die Idee, denn die Menschen, die ich sehe haben nun mal keine Flügel.

Das Leben ist offenbar dazu da, herauszufinden, wer man ist. Das scheint die einzige Aufgabe zu sein. Man hat einen Zettel auf der Stirn, alle anderen wissen es, nur man selbst hat keine Ahnung. Wenn die Aufgabe erfüllt ist, kann man den Zettel abmachen. Manche werden sehr, sehr alt und haben noch nicht mal angefangen, zu fragen. Andere wollen es einfach nicht wissen. Bin ich ein Falke? Ein Sturm? Oder ein großer Gesang?1 Ich weiß es noch nicht.

Die meisten Leben enden wahrscheinlich, ohne dass die Aufgabe erfüllt ist. Das ist das Leben nämlich eigentlich: ein Versuch. Versuch und Irrtum. Auf unendlich viele Irrtümer kommt dann mal ein Glückstreffer. Für das einzelne Individuum ist das eine nicht tragisch und das andere kein Glück. Das Leben selbst muss herausfinden, wer es ist. Dazu betreibt es diesen ganzen Aufwand. Mich geht das alles eigentlich gar nichts an. Ich bin jetzt doch froh, dass ich von diesen Gedanken nichts mitbekomme, wenn ich nicht gerade schreibe. Das wäre ja furchtbar, wenn ich ständig mit so einem Quatsch beschäftigt wäre. So lebe ich normalerweise sorglos in den Tag hinein und bin einfach der, der ich bin. Und die Krähe wird es auch so machen und da sie nicht schreiben kann, weiß sie sowieso nicht, was sie denkt.

  1. Rainer Maria Rilke. Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen

Das Beste

Schreiben ist eigentlich gar nicht so schwer. Es geht sogar ganz leicht. Was dagegen schwer ist, ist nicht zu schreiben. Leider verbringe ich mit dieser (Un-)Tätigkeit die meiste Zeit. Das eigentliche Schreiben geht dann ratz-fatz und dauert nur noch ein paar Minuten. Davor sitzt man aber stundenlang da und leidet. Es ist ja nicht etwa so, dass man sich in dieser Zeit ausdenkt, was man gleich schreiben will. Man denkt einfach nur sehr lange immer dasselbe: Dass einem nichts einfällt. Man könnte das abkürzen und gleich schreiben, dass einem heute nichts einfällt. Oder einfach nichts schreiben. Aber das tut man nicht. Man bleibt sitzen und wird immer wütender und immer verzweifelter.

Die Verzweiflung kommt immer dann, wenn ich vergesse, dass es das Schreiben ist, dass am Ende den Text hervorbringt. Es ist nicht das Denken. Beim Denken entsteht gar nichts. Denken führt zu Verzweiflung. Beim Schreiben entsteht ein Text. Genauso ist es beim Sprechen. Es ist eine furchtbare Quälerei, Leuten zuzuhören, die sich überlegen, was sie sagen wollen. Lebendig wird die Sprache erst, wenn sie unbedacht aus einem herausfließt. Zum Glück tut sie dass nicht unaufhörlich und endlos. Mal fließt es und dann eben wieder nicht. Dann kann man mal schweigen, zuhören oder lesen. Die anderen haben nämlich auch was zu sagen.

Je älter ich werde, desto öfter denke ich, ich brauche das nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen. Ich habe das alles schon mal gehört und auch schon längst gelesen. Wenn ich mich dann aber doch entscheide zuzuhören, verstehe ich auf einmal wieder, warum das so wichtig ist: Ich (der ich heute und jetzt bin) habe das noch nie gehört. Je näher man einem Menschen steht, desto schwerer wird es, immer die gleichen Geschichten zu hören. Und doch sollten wir zuhören, denn es kann sein, dass sie ihre Bedeutung erst an einem ganz bestimmten Punkt unseres Lebens entfalten. Wenn wir dann nicht mehr zuhören können, verpassen wir womöglich das Beste.

Bleib lieber im Trockenen

Meine Facebook-Timeline verhält sich ja vergleichsweise ruhig. Ich werde eigentlich nur darüber informiert, wer mit wem neue Freundschaften geschlossen hat oder wem etwas gefällt. Darum habe ich die Aufregung über Fake-News auch nicht richtig verstanden. Stimmt das etwa alles gar nicht? Ist Torsten jetzt gar nicht mit Peggy befreundet? Gefällt Olaf das Katzenvideo gar nicht wirklich? Und wenn nicht, was könnte das für mich bedeuten? Ich dachte, das ist doch wieder viel Lärm um Nichts. Sturm im Wassertropfen. Seit gestern bin ich schlauer. Ich bin jetzt selbst Opfer. Ganz oben in meiner Timeline stand ein Text über das Wetter. Ich soll lieber im Trockenen bleiben, denn es wäre Regen angesagt. Ich sagte alle Termine für die folgenden zwei Tage ab und bezog meinen Schreibplatz am Fenster zur Straße.

Dann regnete es aber nicht. Der Blick aus dem Fenster war so unspektakulär wie immer. Ich wurde immer unruhiger und spürte, wie es mich hinaus ins Offene zog. Aber ich rührte mich nicht, denn es könnte ja jeden Augenblick los regnen. Dann kam ich aber langsam zu mir. Warum sollte ich mir von einem gesichtslosen Facebook sagen lassen, was ich zu machen hatte? Warum sollte ich im Trockenen bleiben, nur weil es regnen könnte? Ich bin doch kein Gremlin, der nicht nass werden darf. Das Wasser ist doch schließlich mein ureigentliches Element. Gut, wir haben es vor sehr langer Zeit verlassen, aber nicht, ohne etwas davon mitzunehmen. Wir tragen es mit uns herum, unser Blut hat große Ähnlichkeit mit dem Wasser, das uns als bewusstloser Zellhaufen einst umgab. Außerdem kann man sich schützen.

Mit Regenhose, Regenjacke, Gummistiefeln und Regenschirm bin ich dann doch raus gegangen. Es blies ein so starker Wind, dass ich den Schirm nicht benutzen konnte. Außerdem war es so warm, dass mir unter meiner Plastikverkleidung das Wasser in die Stiefel lief. Nur Regen fiel nicht. Kein einziger Tropfen. Dass ich trotzdem klatschnass nach Hause kam, verdanke ich den Fake-News auf Facebook. Schönen Dank auch! Ich wollte sofort einen Hass-Kommentar unter die Falschmeldung schreiben, aber sie war schon gelöscht. Seitdem weiß ich, wie gefährlich diese Face-News sind. Und man kann scheinbar gar nichts dagegen machen. Die Politik kümmert sich einfach nicht darum. Nicht mal die Dummheit wollen sie verbieten. Darum werden schlussendlich alle Falschmeldungen wahr werden. Bleibt heute also lieber im Trockenen!